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Im Knast wegen abweichenden Verhaltens
Eintrag von Robert John, 16. Februar 2008
Die Zahl ist nicht neu, aber immer wieder erschreckend. Ein Viertel der weltweit inhaftierten Menschen sitzt in den USA im Knast. Das ist jeder hunderte US-Amerikaner. Demokraten beklagen seit Jahren, dass in den USA viel zu viele Menschen viel zu lange inhaftiert sind, wie die
New York Times formuliert.
Aber jetzt könnte gerade ein eher als Law-and-Order-Mann bekannter demokratischer Senator für eine Reform sorgen, schreibt Katrina Vanden Heuvel in
The Nation. Die Gefängnisse kosten die USA jährlich 50 Milliarden Dollar. Jim Webb trete deshalb für eine intelligentere, effektivere und kostenkünstigere Herangehensweise ein.
"Wir brauchen scharfe Unterscheidungen zwischen Gewalttätern und Menschen, die im Gefängnis für nicht gewalttätige Verbrechen sitzen, etwa wegen Drogenmissbrauchs oder psychischen Erkrankungen", schreibt Webb. Außerdem müsse über Drogenpolitik, Bildung und Wiedereingliederungsprogramme gesprochen werden.
Katrina Vanden Heuvel: Senator Webb's Act of Strength
The Nation, 12. Februar 2009 (via
Alternet, 16.02.2009)