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Blog von Robert John
Dienstag, 5. Juli 2011

Die gefährlichsten Männer der Welt

Slavoj Žižek und Julian Assange haben sich in London getroffen. Auf Democracy Now gibt's das ganze Gespräch mit Moderatorin Amy Goodman als Video. In der taz beschreibt Julia Grosse das Gipfeltreffen der "zwei gefährlichsten Männer der Welt".



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Dienstag, 17. Mai 2011

Jedes Wort für die Ewigkeit

Was bedeutet das, wenn praktisches jedes Wort, das man schreibt oder spricht, für alle Ewigkeiten gespeichert wird? Damit das nicht der blanke Horror wird, müsste sich doch noch einiges ändern. Aber was?

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Samstag, 14. Mai 2011

"Jeder weiß inzwischen, dass es eine Unmenge Bücher über mich gibt oder in naher Zukunft geschrieben werden. Deshalb ermutige ich jeden, der mir jemals begegnet ist, mich gehört oder gar gesehen hat, auch gleich damit anzufangen, sein eigenes Buch zu kritzeln. Man weiß nie, irgend jemandem könnte ja ein großer Wurf gelingen."

Bob Dylan (13.05.2011) äußert sich zur Berichterstattung über seine Konzerte in China.

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27. April 2011

Mehr Kohlekraftwerke für mehr "Öko"-Strom

Wer auf Öko-Strom wechseln will, sollte sicher gehen, dass er keinen "Öko"-Strom über das RECS-Zertifikate-System bezieht. Für die vier großen Energieanbieter Eon, EnBW, RWE und Vattenfall biete RECS nämlich die Möglichkeit, "Öko"-Strom "ohne Zubau" anbieten zu können, schreibt Lars Lange auf Telepolis (27.04.2011). Im Gegenteil müssten sogar, wenn 100 Prozent der Deutschen RECS-Strom haben wollten, Kohle- und Atomkraftwerkparks noch ausgebaut werden, so Lange.

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25. April 2011

Wikileaks: The Guantanamo Files
WikiLeaks Reveals Secret Files on All Guantánamo Prisoners
Wikileaks, 24.04.2011 (Guardian, New York Times)

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Sonntag, 17. April 2011

Intuitiver Presse-Standard

Der Leser habe ein intuitives Interesse an presserechtlichen und besonders pressemoralischen Standards in den Medien, erklärt Jakob Augstein, Verleger des Freitags im Cicero-Interview (April 2011).

Die jahrelange Schleichwerbung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung hat jedoch keine Konsequenzen. Das zuständige Ordnungsamt Essen lässt dazu unter anderem erklären, dass es dem Durchschnittsleser egal sei, ob für den Abdruck eines Artikels Geld bezahlt wurde, schreibt Sebastian Heiser im Rechercheblog (14.04.2011).

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Mittwoch, 13. April 2011

Bob Dylans 500 bis 600 trojanische Pferde

Noch immer arbeiten sich Kolumnisten an der Tatsache ab, dass Bob Dylan in China aufgetreten ist, obwohl er seine Setlist bei der Zensurbehörde absegnen lassen musste. Dabei hat Dylan 500 bis 600 trojanische Pferde in seinem Repertoire.

Vgl. "Dowd Think Twice, It's Alright: Maureen Dowd's Misguided Dylan Column"
Rock Turtleneck, 12.04.2011

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Mittwoch, 13. April 2011

Kein Wort zur Polizei

Übrigens habe ich für mich entschieden, niemals irgend ein Wort mit der Polizei zu sprechen, nicht zu Vorladungen zu erscheinen, geschweige denn, sie in meine Wohnung zu lassen. Ich werde mich in jedem Fall nur ausweisen.

Vgl. Udo Vetter: "Noch kein Grund, Sie zu verdächtigen"
Law Blog, 13.04.2011

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Montag, 11. April 2011

Die Macht der Kunst

In den Feuilletons tobt derzeit eine Debatte über den richtigen Umgang mit China. Am 1. April wurde am Platz des Himmlischen Friedens die Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" eröffnet. Organisiert wurde sie in Berlin, Dresden, München und Peking. Zur Eröffnung war auch Außenminister Westerwelle angereist.

Zwei Tage später, am 3. April, wurde der regierungskritische Künstler Ai Weiwei in Peking festgenommen. Die Verhaftung Ai Weiweis sei jetzt ein Testfall für die deutsche Kulturpolitik in Bezug auf China, schreibt Hanno Rauterberg in der Zeit (07.04.2011).

Das sei ein harter Schlag, der allem widerspreche, worum es in der Ausstellung gehe, erklärt Mitorganisator Michael Eissenhauer von den Staatlichen Museen bei seiner Rückkehr in Berlin. Von einem Scheitern wolle er aber nichts wissen, so Rauterberg.

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Dienstag, 29. März 2011

Trend geht zu 0,00 Euro Stundenlohn

Drei Euro Stundenlohn, oder vielleicht 1,75 Euro? Der Trend geht hin zu 0,00 Euro. In den USA gebe es bereits Unternehmen, bei denen es als hip gelte, "Arbeitskräfte einzustellen, ohne ihnen einen Cent dafür zu bezahlen. Hip bedeutet in dem Fall so viel wie: Wie dumm muss ein Arbeitgeber sein, der sich Arbeitnehmer nimmt und denen auch noch etwas dafür gibt? Schließlich gibt er ihnen bereits etwas, nämlich Arbeit", schreibt Mrs. Mop (28.03.2011).

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